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Konsequenzen für die Trainer

October 1st, 2009 Comments off

Das Scheitern in der WM-Qualifikation hatte in Polen und Belgien umgehend Konsequenzen zur Folge. Die Trainer mussten ihren Stuhl räumen oder taten dies gar freiwillig.

Beenhakker entlassen

So gab der polnische Fußballverband (PZPN) in Person von Präsident Grzegorz Lato bekannt, dass Leo Beenhakker nicht länger Nationaltrainer ist. Der Niederländer hatte nach der WM 2006 als erster Ausländer überhaupt die Geschicke bei Polens Nationalmannschaft übernommen und das Team auch zur EURO 2008 geführt. Dort schied man nach Niederlagen gegen Kroatien und Deutschland sowie einem Remis gegen Gastgeber Österreich bereits nach der Vorrunde aus. Das unbefriedigende Abschneiden in der aktuellen WM-Qualifikation wurde ihm nun jedoch zum Verhängnis. Der direkte Weg nach Südafrika ist längst verbaut. Theoretische Chancen bestehen noch auf Relegationsplatz zwei. Dennoch wartete man den Ablauf der Spiele in der Europa-Gruppe 3 nicht ab und handelte sofort. Als Nachfolger für den Posten des Nationaltrainers plant man nun wieder einen polnischen Fußball-Lehrer ein.

Vercauteren gibt auf

Die peinliche 1:2-Niederlage in Eriwan gegen Armenien brachte das Fass zum Überlaufen. Interimscoach Franky Vercauteren hat die Brocken hingeworfen und ist zurückgetreten. Mit lediglich sieben Punkten auf dem Konto ist der Zug zur WM nach Südafrika ohne die Belgier abgefahren.

Vercauteren war ohnehin nur eine Übergangslösung nach der Entlassung von René Vandereycken im Frühjahr. Sein Vertrag lief nur bis Dezember. Dann sollte, wie seit Längerem bekannt, Dick Advocaat das Zepter übernehmen. Der Niederländer hat einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. Nun jedoch ist das belgische Nationalteam zunächst führungslos. Einen Plan für diese Situation hat der Verband (KBVB) nicht. Eventuell kann Advocaat früher übernehmen, da er im August bei Zenit St. Petersburg entlassen wurde.

Als Co-Trainer holte sich Advocaat den früheren Bundesligaprofi Marc Wilmots an die Seite.

Costa Rica entlässt Trainer Kenton

October 1st, 2009 Comments off

Der Fußballverband Costa Ricas hat die Konsequenzen aus dem bislang dürftigen Verlauf der WM-Qualifikation gezogen. Nach drei Niederlagen in Folge musste Nationaltrainer Rodrigo Kenton zu Wochenbeginn seinen Hut nehmen. Der 53-Jährige war seit Juni 2008 im Amt.

Costa Rica rangiert in der finalen Gruppenphase in der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Qualifikation an Position vier. Nur die ersten drei Mannschaften lösen ein direktes Ticket für die WM 2010. Der Vierte muss in die Play-offs gegen den Fünfplatzierten aus Südamerika.

Über einen Nachfolger ist man sich auf Verbandsseite noch nicht schlüssig. Doch schon in den kommenden Tagen ist mit einer Entscheidung zu rechnen. Schon am frühen Morgen des 11. Oktober (MESZ) muss die Mannschaft in San José zum nächsten WM-Qualifikationsspiel gegen Trinidad & Tobago antreten.